Robert Selinger, künstlerischer Leiter / Tasteninstrumente

Während seiner Studien in Stuttgart, München und Toulouse beschäftigte sich Robert intensiv mit Tasteninstrumenten verschiedenster Couleur und Stilistik. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Auseinandersetzung mit historischen Quellen und Spieltechniken sowie dem Studium original erhaltener Orgeln und Cembali.

Wichtige Wegbegleiter und Lehrer waren Bernhard Haas, Jan Willem Jansen, Michel Bouvard und Christine Schornsheim. Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem Arp-Schnitger-Wettbewerb Bremen und dem Daniel-Herz-Wettbewerb Brixen begleiteten seine Studienzeit.

Im Bereich der Kammermusik liegen seine Schwerpunkte auf differenziertem Continuo-Spiel sowie dem Bereich der Liedbegleitung. Regelmäßig konzertiert er mit Ensembles wie La Petite Bande, dem Stuttgarter Kammerorchester oder der Capella Istropolitana.

Robert unterrichtet Historische Aufführungspraxis und Generalbass an der Universität Mozarteum Salzburg sowie als Assistent von Christine Schornsheim Cembalo und Fortepiano an der Musikhochschule München.


Edouard Catalan, violoncello

Edouard erhielt seinen ersten Violoncellounterricht im Alter von sieben Jahren bei Pierre Champagne am Conservatoire d’Arras. Weitere Studien führten ihn an das Conservatoire de Reims zu Marc-Didier Thirault. Dort begann er parallel zur Ausbildung auf dem modernen Instrument die Beschäftigung mit dem Barockcello bei Pauline Warnier.

Nach Diplomen mit dem modernen (2009) und dem Barockcello (2010) am Conservatoire de Reims setzt Edouard seine Studien seit 2012 am Conservatoire Royal de Bruxelles in der Klasse von Hervé Douchy fort. Darüber hinaus hat er Kurse bei Jéròme Pernoo, Marie-Thérèye Grisenti, Benjamin Chenier, Hélène Dufour, Fabrice Bihan, Xavier Gagnepain, David Zelik und Jaap ter Linden besucht.

Er arbeitet mit Dirigenten und Ensembleleitern wie Leonardo García Alarcón, Guy van Waas und Sigiswald Kuijken. Zudem arbeitet er regelmäßig mit Ensembles wie Les Agréments, La Petite Bande, Svapinga Consort, Scherzi Musicali, The New Baroque Times sowie de Collegium Musicum Brüssel. Er ist zudem eines der Gründungsmitglieder des Ensembles BarrocoTout.


Maria Raffaele, Oboe

Maria, die in Arlington, Virginia (USA) geboren wurde, erhielt 2012 ihre Bachelor-Abschlüsse in Oboe und professional writing an der Carnegie Mellon University. Anschließend zog sie nach Basel, um bei Katharina Arfken an der Schola Cantorum Basiliensis historische Oboeninstrumente zu studieren. Seit 2015 setzt sie sich als Mitglied des Jeune Orchestre de l’abbaye aux Dames in Saintes, Frankreich mit dem Repertoire der Klassik und Romantik auf Originalinstrumenten auseinander.

Als freiberufliche Musikerin musiziert Maria international mit zahlreichen Ensembles wie beispielsweise La Petite Bande, Spira Mirabilis und L’Académie Bach Aix.

2013 erhielt sie mit dem Ensemble I Fiori dei Venti den 3. Preis bei der L’Aquila International Competition of Early Music. In Ergänzung zu ihrer Hochschulausbildung nahm sie an vielfältigen Akademien teil und arbeitete dabei mit so bekannten Musikern wie Sigiswald Kuijken, Hervé Nicquet, Alfredo Bernardini, Christophe Coin und Lorenzo Coppola zusammen.


Amy Shen, Violine

Amy begann ihre Beschäftigung mit der Barockgeige bei Julie Andrijeski während sie ihre Ausbildung als Bratschistin am Cleveland Institute of Music beendete. Nach einem Bachelor in Barockvioline bei Ryo Terakado am Königlichen Konservatorium Den Haag folgte ein Master bei Veronika Skuplik an der Hochschule für Künste Bremen.

Im Laufe ihre Studien erhielt Amy wichtige Impulse von Jeffrey Irvine, Lynne Ramsey, Marc Destrubé und Thomas Albert. Sie verfügt über umfangreiche Ensemble-Erfahrungen in vielerlei Arten der alten Musik, von der Consortmusik des frühen 17. Jahrhunderts bis hin zu Sinfonien der frühen Romantik, bei denen sie sich sowohl auf der Violine als auch der Viola gleich wohl und zuhause fühlt.

Als freiberufliche Musikerin musiziert Amy sowohl in Europa wie in Amerika mit Ensembles wie Apollo’s Fire, L’Arpeggiata, dem Bremer Barockorchester, Collegium Musicum Den Haag, Concerto Palatino, la dolcezza und New York State Baroque.