22
23

KONZERTE

In der Konzertreihe Alte Musik in Schwabing organisiert das Svapinga Consort regelmäßig neue Programme mit Musik aus vier Jahrhunderten.

Unsere vier SAISONKONZERTE präsentieren Musik auf historischen Instrumenten in innovativen Formaten. Wir freuen uns sehr, Ihnen hiermit unser Programm für die Konzertsaison 2022/23 vorstellen zu dürfen! Es erwartet Sie abwechslungsreiche, berührende und virtuose Musik, die Svapinga Consort im historischen Originalklang präsentiert.

Uns liegt es sehr am Herzen, die bestehenden Kooperationen zu erweitern. So kehrt die bezaubernde Fanie Antonelou nach München zurück, um mit uns im Herbst ein Programm über leidende, aber auch starke Frauen vorzustellen. Unser Neujahrskonzert holt symphonische Werke in den Kammermusiksaal. Solistinnen und Solisten des Svapinga Consort tauchen ins Beethoven-Universum ein. Das Programm zum Karfreitag „Der schmerzhafte Rosenkranz“ ist von einem tiefen melancholischen Ton geprägt – Bibers Violinsonaten wechseln mit wehmütigen Cembalostücken ab. Wir freuen uns, das gemeinsame Musizieren mit der Kantorei der Kreuzkirche Schwabing (Ltg. Ursula Leicht) wieder aufzunehmen. Die Kantorei wird uns im Sommerprogramm unterstützen, das sich der Musik jesuitischer Missionen widmet. Lassen Sie sich zu wunderbarer Musik und spannenden Entdeckungen verführen, bleiben Sie uns gewogen!

Die meisten unserer Saisonkonzerte werden mit FAMILIENKONZERTEN kombiniert: Speziellen Konzerteinführungen für „Jung und Alt“, in denen die besonderen Instrumente und die Musik vorgestellt werden.

Die MUSICA POETICA Konzerte werden gestaltet von Studierenden des Instituts für Historische Aufführungspraxis der Hochschule für Musik und Theater München und bieten hochwertige Darbietungen junger, aufstrebender Münchener Profis für Alte Musik.

NEWSLETTER DES VEREINS

Falls Sie gerne Neuigkeiten über unseren Verein erfahren möchten, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an INFO@SVAPINGACONSORT.COM

SAISONKONZERTE

SAISONKONZERT 1

DIDONE ABBANDONATA

Sonntag, 13. Nov. 2022
11:15 Uhr

Kantaten und Instrumentalmusik von A. Scarlatti, Händel, Tartini und Brescianello

Alessandro SCARLATTI: Kantate „Ardo è ver per te d‘amore“ für Sopran, Blockflöte und Basso continuo

Georg Friedrich HÄNDEL:
Kantate „Languia di bocca lusinghiera“, HWV 123 für Sopran, Oboe, Violine und Basso continuo
Kantate „Tu fedel? Tu costante?“, HWV 171 für Sopran, 2 Melodieinstrumente und Basso continuo

Giuseppe TARTINI: Sonate g-Moll „Didone abbandonata“, op. 1 Nr. 10, für Violine und Basso continuo

Giuseppe Antonio BRESCIANELLO:Trio Sonate c-Moll für Oboe, Violine und Basso continuo

Fanie Antonelou Sopran
Maria Raffaele Blockflöte und Oboe
Florian Dantel Violine
Felix Stross Violoncello
Sofya Gandilyan Cembalo

Eintritt frei, Spenden erbeten!

Starke Frauen ist das Motto des Saisoneröffnungskonzertes von Svapinga Consort. Frauengestalten aus der Mythologie wie Dido, aber auch leidende Frauen bilden den Mittelpunkt dieser Matinee. Auf dem Programm stehen Kammerkantaten von A. Scarlatti (1660-1725) und Händel (1685-1759) – Werke, die für eine Singstimme, Basso continuo und Soloinstrumente gedacht sind. Italienische Kammerkantaten waren ein Feld, auf dem Komponisten reichlich mit Strukturen und harmonischer Sprache experimentiert haben. Die Gesangsrolle übernimmt die dem Münchner Publikum schon gut bekannte Sopranistin Fanie Antonelou.

Es erklingt außerdem virtuose instrumentale Barockmusik der weniger berühmten, dennoch aber brillanten Komponisten Tartini (1692-1770) und Brescianello (ca. 1690-1758).

SAISONKONZERT 2

UNIVERSUM BEETHOVEN

Sonntag, 15. JAN. 2023
19:00 Uhr

Ludwig VAN BEETHOVEN:
Ouvertüre „Egmont“. Bearbeitung von Ignaz Moscheles
Sinfonie Nr. 3 „Eroica“ Es-Dur, op. 55. Bearbeitung von Johann Nepomuk Hummel
Kyrie nach dem Adagio der „Mondscheinsonate“. Bearbeitung von Gottlob Benedict Bierey

Franz SCHUBERT: Adagio in Es-Dur “Notturno”, D. 897 für Hammerklavier, Violine und Violoncello

Friedrich KUHLAU: Grande sonate concertante für Hammerklavier und Flöte a-Moll, op. 85
Beatriz Soares Klappenflöte
Waleska Sieczkowska Violine
Anderson Fiorelli Violoncello
Sofya Gandilyan Hammerklavier
Kantorei der Kreuzkirche München-Schwabing Leitung Ursula Leicht

Mit den berühmtesten Stücken Beethovens, der „Egmont“-Ouvertüre und der 3. Sinfonie „Eroica“, läutet Svapinga Consort das Neue Jahr ein. Die in München noch nie erklungene Moscheles‘ Bearbeitung von „Egmont“ sowie Hummels Arrangement der 3. Sinfonie waren in deren Zeit höchst populär und ermöglichten dem breiten musizierenden Publikum den Umgang mit diesen Werken außerhalb des Konzertsaals. Ignaz Isaak Moscheles (1794-1870) und Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) waren beide brillante Pianisten und eng befreundet mit Beethoven, der letztere soll den Komponisten sogar finanziell unterstützt haben. Friedrich Kuhlau (1786-1832) – ein nach Dänemark ausgewanderter Deutscher – war auch ein Bekannter Beethovens. Zusammen mit der Kantorei der Kreuzkirche München-Schwabing präsentieren wir eine weitere Bearbeitung aus Beethovens Zeit: das Kyrie nach der „Mondscheinsonate“ von Gottlob Benedict Biereys (1772-1840). Natürlich darf im Universum-Beethoven Franz Schubert nicht fehlen (1797-1828). Bis Ende seines Lebens blieb der jüngere Kollege ein großer Bewunderer des Klassik-Titans. Das erst nach seinem Tod gedruckte Adagio Es-Dur für Klaviertrio ist eine wahre Perle des Liedgenies.

SAISONKONZERT 3

Freitag, 07. April 2023
15:00 Uhr

Konzert zum Karfreitag: Der schmerzhafte Rosenkranz

Heinrich Ignaz Franz BIBER:
Sonaten VI, VII, VIII, IX und X aus: „Rosenkranzsonaten“

Johann Jacob FROBERGER:
Suite in C-Dur, FbWV 612 für Cembalo
Allemande, „Plainte faite à Londres pour passer la Melancolie“, aus: Suite XXX in a-Moll, FbWV 630

Louis COUPERIN: Pièce pour clavecin in F-Dur „Tombeau de M. de Blancrocher“

Mihály BULYOVSZKY: Suite in b-Moll für Cembalo

Johann Sebastian BACH: Ciaconna in d-moll, BWV 1004, Bearbeitung für Cembalo von G. Leonhardt

Waleska Sieczkowska Violine
Sofya Gandilyan Cembalo

Am Karfreitag spielen unsere Solistinnen Sofya Gandilyan und Waleska Sieczkowska eine der Sterbestunde entsprechende Musik: Fünf Sonaten aus dem „Schmerzhaften Rosenkranz“ von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) sowie Cembalowerke seiner Zeitgenossen.

Die 16 „Mysterien-Sonaten“ von Biber sind in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmezyklus. Jede Sonate stellt ein musikalisches Bild dar, das an das Leben Jesu anknüpft. Auch enthält jede Sonate in dem Erstdruck zu jeweiligen Themen passende symbolische Abbildungen. Eine andere Besonderheit dieses Zyklus ist die sogenannte Scordatura, d.h. die Umstimmung der Geige. Für jede Sonate – bis auf die erste und die letzte – muss die Geige anders gestimmt werden, den Höhepunkt erreicht die Scordatura in der Sonate XI, wo die Saiten sogar übereinander gestimmt werden müssen, so dass optisch ein Kreuz entsteht. Es erwarten Sie mehrere Violinen, die unserer Solistin Waleska Sieczkowska das mehrfache Umstimmen ermöglichen.

Das Pendant zu den Biber Sonaten bilden Cembalowerke, die sich mit der Trauerthematik beschäftigen. So entstanden die Cembalostücke von Johann Jacob Frobergers (1616-1667) und seinem Schülers Louis Couperins (cа. 1626-1661) als Andenken an Verstorbene, sie sind wie Bibers Sonaten voll von der Trauer-Klangsymbolik.

SAISONKONZERT 4

samstag, 18. Juni 2023
11:15 Uhr

MUSIK FÜR DIE NEUE WELT

Vokal- und Instrumentalmusik von Charpentier und Zipoli für Jesuitische Missionen
Marc-Antoine CHARPENTIER: Magnificat in G-Dur, H. 78 Dixit Dominus, H. 197 Domenico ZIPOLI: Missa San Ignacio ANONYM: Hanacpachap Cussiciunin und andere Lobgesänge der indigenen Bevölkerung Kantorei der Kreuzkirche München-Schwabing Leitung Ursula Leicht Svapinga Consort auf historischen Instrumenten Im letzten Saisonkonzert präsentieren wir ein Programm gemeinsam mit der Kantorei der Kreuzkirche unter der Leitung von Ursula Leicht. Diese Verbindung mussten wir pandemiebedingt unterbrechen, die diesjährige Saison erlaubt uns aber hoffentlich einen Durchbruch in der Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor, der dem Schwabinger Publikum gut bekannt ist. Im Mittelpunkt des Konzerts stehen Komponisten, die sehr starke Verbindungen zu jesuitischen Kreisen hatten oder gar als Missionare auf der ganzen Welt tätig waren. Marc-Antoine Charpentier (1643-1704) kam 1687 in den Dienst der Pariser Jesuiten – zunächst als Maître de musique an deren Collège Louis-le-Grand, dann an der Kirche Saint-Louis. Der andere Komponist auf dem Programm – Domenico Zipoli (1688-1726) – ursprünglich aus Italien, beendete sein Leben in einer jesuitischen Mission in Lateinamerika. Wir werden aber auch originale Gesänge der indigenen Bevölkerung aus der „Neuen Welt“ aufführen und so unseren Zuhörerinnen und Zuhörern einen Einblick in diverse musikalische Traditionen dieser Zeit vermitteln.

FAMILIENKONZERTE

samstag, 14. JaN. 2023
15:00 Uhr

Werke von Ludwig van Beethoven

samstag, 17. Juni 2023
15:00 Uhr

Werke von Charpentier und Zipoli

MUSICA POETICA

Studierende des Instituts für Historische Aufführungspraxis

So., 11.12.2022,
11.15 Uhr

Musik des 18. Jahrhunderts für Traversflöte, Cembalo und Basso continuo

So., 22.01.2023,
11.15 Uhr

Jubiläumskonzert zum 400. Geburtstag von J.H. Schmelzer

So., 14.05.2023,
11.15 Uhr

Programm noch offen

So., 25.06.2023,
11.15 Uhr

Programm noch offen

Diese Saison wird gefördert durch:

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner